Wie die New York Times berichtet, verklagt der ehemalige Sicherheitschef von WhatsApp, Baig, seinen ehemaligen Arbeitgeber Meta. Er wirft dem Unternehmen vor, schwerwiegende Sicherheits- und Datenschutzmängel bei WhatsApp ignoriert zu haben, die Milliarden von Nutzern der Messaging-App gefährden. Baig behauptet in der Klageschrift, dass Tausende von WhatsApp- und Meta-Mitarbeitern Zugriff auf sensible Nutzerdaten wie Profilbilder, Standort, Gruppenmitgliedschaften und Kontaktlisten erhalten könnten. Meta habe als Eigentümer von WhatsApp auch nicht angemessen auf das Hacken von mehr als 100.000 Konten pro Tag reagiert und Vorschläge für Sicherheitsupdates abgelehnt.

Bereits 2019 musste Meta (damals noch „Facebook“) eine Strafe in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar zu zahlen und seine Datenschutzrichtlinien verschärfen, weil es der Politikberatungsfirma Cambridge Analytica, gestattet hatte, ohne Genehmigung Benutzerdaten zu sammeln.

Meta bestreitet die Vorwürfe.

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